Regionalliga im Ausblick


Der Spielplan

Nachdem die Liga zur neuen Saison von Turnierspieltagen auf 'Quasi-Einzelspieltage' umgestellt wird, erhöht sich die Zahl der Spieltage von fünf auf zehn (+ Playoffs). Leider müssen wir auf Grund der 'Quasi'Regelung die meisten Spieltage auswärts bestreiten. Außerdem haben wir bei der Spielplangestaltung Pech gehabt und bei zwei von drei Heimspieltagen die SV Espenau Rangers zu Gast, die (aus nachvollziehbaren Gründen) Sonderregelungen bei der Spielplangestaltung erhalten haben. Dennoch freuen wir uns auf die neue Spieltagsvariante, da sie zumindest bei den Heimspieltagen ein Fortschritt ist, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und wir das Glück haben bei zwei Heimspieltagen spannende Derbys austragen zu dürfen. Die Termine folgen nach abschließender Bestätigung, nach aktuellem Stand der Dinge beginnt die Saison am 9.9. mit einem Auswärtsspiel in Erlensee!


Der Modus - Veränderungen

Teams NRW gründet seine eigene Regionalliga und Bonn fällt damit weg. Marburg konzentriert sich auf Kleinfeld, Frankfurt stößt als Absteiger aus der 2. Bundesliga dazu. Sechs Teams werden nächste Saison in der Regionalliga spielen.
 Hauptrunde / Playoffs Wie bisher eine Doppelrunde. Damit 10 Spiele für jedes Team

/ Teams 1-4 spielen in den Halbfinals in Hin- und Rückspiel an einem WE die Finalisten aus. An einem großen Finaltag spielen die HF-Sieger den Meister und die HF-Verlierer den Dritten aus. Beim Finaltag gibt es jeweils nur ein Spiel

Spielzeit 3x 20 Minuten effektiv, ggf. 5 Minuten Verlängerung
Heimspieltage

Seit geraumer Zeit versuchen wir die Liga vom 'Turnierspieltag' zu 'Einzelspieltagen' zu verändern. Für uns sind Heimspieltage das Salz in der Suppe und wir wollen unserem Publikum etwas bieten. Bislang war das mit drei Spielen pro Tag und dem ersten Bully um 10.00 Uhr morgens kaum möglich. Eine Pattsituation im entsprechenden Ligameeting führt nun leider dazu, dass wir in der kommenden Saison einen recht unpraktischen, teuren Kompromiss umsetzen müssen.

Was für euch wichtig ist: Die 2-3 Spiele (Einzelspiele) die wir zu Hause austragen werden wir zu möglichst attraktiven Zeiten ansetzen, dann brauchen wir EUCH ALLE IN DER HALLE und dann kämpfen wir nächstes Jahr wieder für einen echten Einzelspieltagsmodus.


Die Gegner

Der amtierende Meister

Der Ex-Zweitligist hat in der vergangenen Saison den Anschluss an einen Mittelhessischen Großverein hergestellt und heißt fortan Floorball Griedel. Im Laufe der vergangenen Saison hat Griedel immer mal wieder Schwächen gezeigt - so konnten auch wir Griedel zuhause schlagen - doch zum richtigen Zeitpunkt war Griedel da und hat im Finale die Lokalkonkurrenz geschlagen.

Der Kader hat sich seit Zweitligatagen kaum verändert. Während Griedel in der letzten Saison einen neuen Torwart ran geführt hat, ist zur neuen Saison bisher lediglich der Neuzugang Daniel Scheu (Ex-Frankfurt Falcons) bekannt.

Aus Frischlingen werden Eber

Spätestens als Tollwut vor zwei Jahren souverän deutscher U17 Meister wurde, war der Nation klar, hier wächst eine Floorballgeneration heran. Mittlerweile ist die ehemalige U17 Mannschaft vollständig in die Regionalligamannschaft integriert und hat in der letzten Saison in der Hauptrunde brilliert. Lediglich im entscheidenden Augenblick haben ein bisschen Erfahrung und Abgezocktheit zum Titel gefehlt. Aber da wächst man rein. Und dann wäre da noch Anton Hautzel. Einer der besten Center der 2. Floorballbundesliga kommt von den Frankfurt Falcons und dürfte den Ebern viel Stabilität geben. Geheimfavorit?!

Im Osten nichts Neues

Auffällig unauffällig. So entwickelt sich die TSG Erlensee seit Jahren. Externe Spieler/innen kommen zu dem Team aus Hanau, mit denen wir vor Urzeiten in der 2. Bundesliga als SG gespielt haben, nur wenn sie angeheiratet werden und so ist man schon immer auf die überaus erfolgreiche Nachwuchsarbeit angewiesen. Den U17 Nationalspielern Jo Herrmann, Ruben Brauer und natürlich Dome Rudin dürften auch in der neuen Saison einige Spieler aus der Jugend zu den Herren folgen. Insofern kann man der TSG eine über Jahre bodenständige Nachhaltigkeit bescheinigen.

Jugendwahn Marke Espenau

Symbolisch für den fortschreitenden Strukturwandel in der Floorballszene Region West sind die SV Espenau Rangers. Auch dort waren ein paar ausgewachsene Nationalspieler und Internationals das Epizentrum des Floorballsports. Doch mittlerweile ist diese erste Generation überwiegend ins zweite Glied gerückt und macht Platz für die ersten Nachwuchsspieler aus eigener Ausbildung. Genau wie wir haben die Rangers in der Vergangenen Saison erstmals eigenem Nachwuchs Spielpraxis in der Regionalliga ermöglicht und auch in der kommenden Saison setzen die Rangers voll auf Jugend. Für Verein und Liga auf jeden Fall super!

Die Überraschungskiste

Als Absteiger aus der 2. Bundesliga könnte Frankfurt ein Topfavorit sein. Mit dem Trackrecord von 0 Punkten in 14 Spielen, 59:147 Toren in der letzten Saison und diversen Abgängen könnte man Frankfurt auf die leichte Schulter nehmen. Bereits zwei neue Finnen und die unsägliche Tiefe des Frankfurter Floorballnetzwerks lassen uns aber vorsichtig sein. Knackpunkt dürfte die Torwartposition sein. Zwar scheint der über-40-jährige Publikumsliebling Jesco Kayser mit dem Alter immer besser zu werden, aber er kämpft mit Verletzungen.